ZDH-Betriebsumfrage zur Erbschaftsteuer

Erhebung zu Vermögensstruktur, Ertragslage und Unternehmensnachfolge von Handwerksbetrieben im Kontext erbschaftsteuerlicher Reformüberlegungen

Foto: AdobeStock/Robert-Kneschke

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt aktuell über die Erbschaftsteuer – parallel laufen politische Reformüberlegungen. In den kommenden Jahren stehen in vielen Handwerksbetrieben Betriebsübergaben an die nächste Generation an. Je nach Ausgang der Debatte könnte sich die steuerliche Belastung bei der Übergabe spürbar erhöhen, was zahlreiche Betriebe unmittelbar betreffen könnte.

Mit dieser Umfrage möchten wir ein realistisches Bild der aktuellen Situation in Handwerksbetrieben gewinnen. Die Umfrage ist Teil eines Projekts des Deutschen Handwerksinstituts (DHI), die Ergebnisse werden wissenschaftlich aufbereitet. Nur mit belastbaren Daten können wir gegenüber Politik und Öffentlichkeit mit einer gestärkten Position auftreten.

Dafür sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Für eine möglichst präzise Einordnung bitten wir den Betriebsinhaber oder eine geschäftsführende Person, den Fragebogen zu bearbeiten. Die Beantwortung der Fragen dauert etwa 15-20 Minuten. Aus Gründen der Benutzerfreundlichkeit empfehlen wir die Teilnahme am PC, Laptop oder Tablet.

Bitte halten Sie für die Beantwortung Ihre letzten zwei Jahresabschlüsse bzw. Einnahmen-Überschuss-Rechnungen oder eine aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) mit Mehrjahresvergleich bereit. Die Angaben erfolgen ausschließlich in groben Wert- und Größenspannen.

Die Teilnahme ist anonym. Es werden keine personenbezogenen oder unmittelbar identifizierbaren unternehmensbezogenen Daten erhoben. Eine Rückverfolgung einzelner Betriebe ist nicht möglich.

Die Ergebnisse dienen dazu, die Folgen möglicher Erbschaftsteuerreformen auf das Handwerk sachlich einzuschätzen und Ihre Interessen in der politischen Debatte zu vertreten.

Wir danken Ihnen für Ihre Mitarbeit.

Bitte nehmen Sie sich kurz Zeit, um die folgenden Fragen zu beantworten. Sie helfen uns damit, Ihre Interessen gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten und die Rahmenbedingungen für Ihre handwerkliche Tätigkeit zu verbessern.

ZDH-Betriebsumfrage zur Erbschaftsteuer

I. Allgemeine Angaben zum Betrieb

II. Größenmerkmale des Betriebs

Die folgenden Fragen dienen der Einordnung Ihrer Betriebsgröße. Die Größenklassen orientieren sich an den handelsrechtlichen Schwellenwerten. Ihre Angaben erfolgen anonym. Die ermittelten Durchschnittswerte aus den Umfragedaten dienen der Darstellung typischer Betriebsstrukturen im Handwerk in der politischen Debatte zur Erbschaftsteuer. Eine Rückverfolgung einzelner Betriebe ist nicht möglich.

III. Nachfolgeperspektive

IV. Auswirkungen zusätzlicher Belastungen im Nachfolgefall

V. Wirtschaftliche Struktur des Betriebs

Zentraler Streitpunkt für eine mögliche Erbschaftsteuerreform ist die Bewertung von Betriebsvermögen. Dabei spielen sowohl Ertragsaussichten aber auch Substanzwerte (d.h. Verkehrswerte/ Marktwerte des Betriebsvermögens) eine Rolle.  Die folgenden Fragen dienen einer überschlägigen Einordnung dieser Werte, um die Auswirkungen möglicher Reformüberlegungen (z.B. zur Höhe von Freibeträgen) zur Erbschaftsteuer bewerten zu können. Ihre Angaben erfolgen anonym. Eine Rückverfolgung einzelner Betriebe ist nicht möglich.

a. Ertragslage

Die folgenden Fragen dienen der Einordnung der Ertragslage im Handwerk. Mit dem sogenannten Ertragswertverfahren wird für die Berechnung der Erbschaftsteuer im aktuell geltenden Recht geschätzt, welche Gewinne ein Unternehmen künftig nachhaltig erzielen kann. Bitte geben Sie die Ertragslage möglichst realistisch und anhand der tatsächlichen Geschäftsentwicklung an. Sie beeinflusst den ermittelten Unternehmenswert und damit grundsätzlich auch die Höhe der Erbschaftsteuer.

b. Substanzstruktur des Betriebs

Der Substanzwert bildet die Untergrenze der steuerlichen Bemessungsgrundlage, sodass Erbschaftsteuer auch bei geringer Ertragslage anfallen kann. In der politischen Debatte wird aktuell unterstellt, dass Handwerksbetriebe regelmäßig keine hohen Substanzwerte aufweisen und damit auch entsprechend geringe/keine Erbschaftsteuerbelastung zu tragen hätten.

Bitte schätzen Sie bei Ihren Angaben marktüblich ein – also so, wie Sie Ihr Betriebsvermögen bei einem Verkauf an einen Dritten bewerten würden.

VI. Investition, Finanzierung und Sonstiges

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
* Pflichtangabe

Der Schutz Ihrer personenbezogen Daten und sonstigen Angaben ist uns sehr wichtig. Detaillierte Informationen zur Nutzung Ihrer Daten, zur Rechtsgrundlage und Ihren Rechten finden Sie im Datenschutzhinweis.